3 Folgen, die auftreten können wenn das Bettnässen unbehandelt bleibt

Bettnässen ist ein Tabuthema und es ist für Eltern schwer, mit anderen darüber zu sprechen. Wer sagt schon gerne „Mein Kind macht nachts ins Bett“. Es ist verständlich, wenn lieber abgewartet wird, ob das nächtliche Einnässen nicht ebenso plötzlich wieder verschwindet, wie es aufgetaucht ist.

Zögern Eltern aus Scham oder Unsicherheit aktiv mit der Behandlung des Bettnässens so schnell wie möglich zu beginnen, kann das für die Kinder sehr schreckliche Folgen haben:

1. Das Einnässen wird sich verschlimmern.
2. Angst und Frust können ein Trauma auslösen
3. Soziale Störungen und Probleme in der Schule können auftreten

Weshalb ist das so?
Am Morgen in einem nassen Bett aufzuwachen ist für ein Kind eine unglaubliche Belastung. Selbst wenn es das nicht zeigt. Wird nichts dagegen unternommen, steigt der Druck für das Kind – dadurch kommt es noch viel häufiger vor.

Irgendwann resignieren Betroffene innerlich. Dadurch kann sich mit der Zeit ein Trauma bilden, von dem sich ein Kind nur schwer erholt. Dies hat wiederum starken Einfluss auf die soziale Entwicklung des Kindes. Probleme in der Schule sind häufig eine Folge davon. Dadurch wird ein Kind noch weiter in die Abwärtsspirale aus Angst und Verzweiflung gezogen. Diese psychischen Folgen können bleiben, selbst wenn das Bettnässen schon lange wieder weg ist.

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Quellenangaben:

(1) Hjälmås K et al., Nocturnal Enuresis: An International Evidence Based Management Strategy. J Urol 2004;
(2) Vande Walle J et al., Practical consensus guidelines for the management of enuresis. Eur J Pediatr 2012;